kein Tanz kein Fest
Eine Inszenierung der Übergänge
Performance von beige
Barbara, ist Tochter, Mutter, Geliebte, Patientin, Nachbarin, Fremde. Ihr Körper verändert sich. Eltern sterben, Liebhaber*innen gehen, Kinder ziehen aus. Wohnungen werden leer. Eine Arbeit endet. eine andere beginnt.
Vivien Mahler, Friederike Ernst, Judith Huber und Eva Löbau erfinden Barbara in vielen Facetten. Sie geben den einsamen Wendepunkten ihres Lebens eine kollektive Form: Als Gesang, Trauerfeier, absurde Zeremonie, tanzend oder ganz still. Es geht um alternde Körper und Arbeit, Fürsorge und Selbstbestimmung, um Lücken, die sich nicht mehr schließen - und um die Frage, wie wir einander begleiten können. kein Tanz kein Fest ist ein Abend über das, was fehlt, wenn etwas endet oder neu beginnt. Ein Abend über Abschiede, die kaum jemand feiert und Neuanfänge, die wir alleine durchleben.
Judith Huber und Eva Löbau arbeiten seit mehr als zwanzig Jahren zusammen. In ihren Performances verbinden sie Recherche, Schauspiel, Musik, Groteske und persönliche Erfahrungen zu eigenwilligen Bühnenwelten – immer mit einem Faible für das Absurde, das Alltägliche und die großen Fragen, die darunter liegen. Aus dieser langjährigen Zusammenarbeit entstand bereits in Co-Kreation mit Vivien Mahler die Arbeit Pornokabarett: scharf beobachtete Auseinandersetzung mit Körper, Begehren und der Vermarktung von Intimität.
Mit kein Tanz kein Fest setzen die drei ihre gemeinsame künstlerische Arbeit fort – diesmal geht es um andere Körper, andere Schwellen und um all das, wofür unsere Gesellschaft noch keine Rituale gefunden hat.
Konzept/Regie/Austattung beige Judith Huber und Eva Löbau | Co-Kreation und Performance Vivien Mahler | Musik Friederike Ernst | Dramaturgische Beratung Noah Thalia Schoeller | Film Nina Wesemann I Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Olaf Becker
beige ist ein Münchner Performance- und Theaterkollektiv von Eva Löbau und Judith Huber. Ihre Zusammenarbeit begann bereits 2000 unter dem Namen Die Bairishe Geisha; seit 2022 arbeiten sie unter dem Namen beige weiter. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Schauspiel, Performance und Installation und sind geprägt von einem eigenwilligen Humor und der Einbeziehung des Publikums. Dabei beschäftigen sich Löbau und Huber mit gesellschaftlichen und persönlichen Themen und betrachten diese aus ungewöhnlichen, oft spielerischen Perspektiven.
In ihren aktuellen Arbeiten setzen sie sich unter anderem mit körperlichen und biografischen Veränderungen im Leben von Frauen auseinander. So beschäftigt sich The Afterglow Project mit der Lebensphase der Menopause und den damit verbundenen körperlichen, sozialen und persönlichen Erfahrungen. Im Juni 2027 folgt Prom Night am Theater Freiburg; eine immersive Performance, die einen Abschlussball zum Ausgangspunkt für ein Spiel mit Hormonen, Konkurrenz, Ausgrenzung und Mobbing nimmt. Das Publikum wird dabei selbst Teil des Geschehens und bewegt sich durch die Freiburger Stadthallen – zwischen Tanz, Horror und kollektiver Befreiungsfantasie.
Termine: Fr, 08.01. + Sa, 09.01. | 20:00 sowie So, 10.01. | 18:00
Ort: PATHOS theater
Dauer: ca. 60 Min.
Sprache: Deutsch
Tickets: 40 € Support-Ticket* | 25 € normal* | 15 € ermäßigt* | 10 € Mindestpreis* | 28 € 4er Abo*
*Alle Preise beinhalten einen Klimafolgekostenbeitrag. Wird dieser nicht gewählt, reduziert sich der Preis pro Karte um jeweils 2 € bzw. im 4er Abo um insgesamt 8 €. Informationen zum Klimafolgekosten-Ticket gibt es hier.
Das 4erAbo kannst du hier online kaufen. Es ist nicht auf der selben Seite wie Einzeltickets erhältlich. Nach dem Kauf erhältst du zeitnah einen Code, den du vier mal im Ticket-Portal verwenden kannst, um eine Eintrittskarte zu erstehen.
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© Foto: Sheng Fangchen
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