• Zwei Personen in glitzernden, avantgardistischen Outfits stehen eng umeinander, eine Hand umfasst den Hinterkopf der anderen vor neutral hellem Hintergrund.
  • Eine Person mit nacktem Oberkörper steht leicht seitlich auf einer leeren Bühne und hält einen bodenlangen, goldenen Glitzerrock an der Hüfte, um sie herum liegen mehrere Kostümteile auf dem dunklen Boden vor einer weißen Wand.
  • Eine schlanke Person im langen, hellen Kleid steht frontal und allein auf einer dunklen Theaterbühne, sie wird von einem Spotlicht aus dem schwarzen Raum herausgehoben.
  • Künstlerisches Schwarz-Weiß-Foto: Verschwommene Nahaufnahme einer Person mit nach hinten geneigtem Kopf und geschlossenen Augen, das Gesicht teils verdeckt; weiche, wellenartige Formen im Hintergrund erzeugen eine traumhafte, meerartige Atmosphäre, passend zum Titel „Mariannes erstes Mal am Meer“.

Mariannes erstes Mal am Meer  

Ein Gespräch zwischen Trauer und Traum

Theaterabend von Paul Marianne Furtwängler  

Als sich die junge trans Frau Ella in ihrem schönsten Kleid auf den Weg zu einem Fest macht, wird sie in einem U-Bahnhof von einer Gruppe junger Männer zu Tode geprügelt. Ihre beste Freundin Marianne zieht sich in ihrer Trauer in eine einsame Hütte am Meer zurück und wendet sich, auf der Suche nach Halt,  an eine künstliche Intelligenz und an das Meer.

Wie leben wir weiter, wenn jemand stirbt, der uns getragen hat? Und was sagt es über unsere Zeit aus, wenn eine KI unsere Trauer besser versteht als die Welt um uns herum? 

Was das Publikum als Theaterabend erlebt, entsteht aus einem radikalen Selbstexperiment: Künstler*in Paul Marianne Furtwängler isoliert sich sieben Tage lang in einer Hütte am Meer und spricht ausschließlich mit einer KI. Daraus entsteht ein intimer Theaterabend über Trauer, Queersein und die Suche nach Halt in einer Welt, die diese Haltlosigkeit mitverursacht.

Die No-Budget-Produktion bringt die Bühnenkünstlerin Paul Marianne Furtwängler erneut mit dem Choreografen Tomas Bünger zusammen. Nach ihrer ersten Zusammenarbeit setzen sie ihren generationsübergreifenden Dialog fort und schaffen Raum für queere Perspektiven auf der Bühne. Das Projekt entsteht als unmittelbare künstlerische Reaktion auf die zunehmende Gewalt gegen trans Menschen und wird zu einem Ritual der Erinnerung an einen geliebten Menschen. 

Tomas Bünger, langjähriges Mitglied des Bremer Tanztheaters (u.a. mit Susanne Linke, Urs Dietrich und Reinhild Hoffmann), arbeitet seit vielen Jahren international, unter anderem in Bangladesch und Indien. Mit auf der Bühne steht die Schauspieler*in Moritz Bock als Ella.

Alle Ticketeinnahmen fließen unmittelbar in die Finanzierung der Produktion. Unser Dank gilt allen Menschen, die durch ihre Spenden die Umsetzung dieser Arbeit ermöglichen, sowie der Alpine Fellowship Foundation für ihre Unterstützung.

Spenden, um die am Projekt beteiligten Personen fair bezahlen zu können, sind auf gofundme herzlich willkommen.


Autor*innenschaft, Leitung Paul Marianne Furtwängler | Dramaturgie, Mentorat Tom Bünger | Performance Moritz Bock, Paul Marianne Furtwängler | Stimme KI Elena Marieke Gester | Szenografie Dario Droste | Kostüm ODEEH | Video Lilli Moors | Musik Basile Borkenhagen, Johannes Furtwängler


Inhaltlicher Hinweis: Verlust, Trauer und Queerfeinliche Gewalt werden thematisiert.

Termine: Fr, 05.06. + Sa, 06.06. + So, 07.06. | 19:00  
Ort: schwere reiter
Dauer: ca. 80 Min.
Tickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis 
Klimafolgekosten-Tickets: 32 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis  

Informationen zum Klimafolgekosten-Ticket gibt es hier.

Performanceschwere reiterTheater


Unterstützt durch The Alpine Fellowship Foundation.

© Foto: Lilli Moors

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