• Person in blauem Outfit steht auf einer Bühne, umgeben von mehreren rot-schwarzen, tentakelartigen mechanischen Strukturen, die sich dynamisch um sie herum ausbreiten; futurale, performative Szene mit dramatischer Beleuchtung.
  • Eine Person mit kurzem, rötlichem Haar steht im Vordergrund einer Bühne in dunklem Hosenanzug und weißem Hemd mit schmaler Krawatte; im Hintergrund sitzen mehrere verschwommene Personen in einer Stuhlreihe.
  • Junge Person mit kurzem Haar steht auf einer Bühne vor sitzendem Publikum oder Ensemble, trägt dunkle Jacke und helles Hemd und blickt nachdenklich zur Seite; weitere Personen sind unscharf im Hintergrund zu sehen, atmosphärische Theaterszene mit warmem Licht
  • Zwei Personen stehen auf einer Bühne vor dunklem Hintergrund; eine Person im roten Oberteil blickt überrascht zur Seite, während die andere Person sich von hinten annähert und ihr etwas zuflüstert oder nahe spricht. Dramatische Theaterszene mit fokussierter Beleuchtung.
  • Mehrere Personen sitzen in einer Reihe auf einer dunklen Bühne, alle tragen helle Virtual-Reality-Brillen; im Vordergrund steht unscharf ein einzelnes Mikrofon auf einem Stativ im Fokus der Kamera.

ZAUBERBERG :: Expedition in die Gegenwart

Eine Live-VR-Inszenierung von RAUM+ZEIT nach Motiven von Thomas Mann  

Vor dem Hintergrund des Erstarkens der neuen Rechten überschreibt und verdichtet das Kunstkollektiv RAUM+ZEIT Thomas Manns Jahrhundertroman «Der Zauberberg» zu einem neuen, aufregenden Theatererlebnis: Ausgestattet mit einer VR-Brille, taucht das Publikum tief in die Welt des Romans ein. Hautnah begegnet man seinen berühmten Figuren: dem Ingenieur Hans Castorp, der einsamen Russin Clawdia Chauchat, dem reichen Mynheer Peeperkorn und dem Nihilisten Leo Naphta. Live-Theaterszenen wechseln ab mit der Intimität digitaler VR-Begegnungen. Dabei überlagern sich das frühe 20. und 21. Jahrhundert zum Bild einer saturierten westlichen Gesellschaft, die kommende Katastrophen verdrängt. Am Ende steht die Frage an jede*n Besucher*in: Was wirst Du tun?

Nach Arbeiten am Residenztheater und den Münchner Kammerspielen (u.a. Eurydice :: Noir Désir und Playing Karlstadt) kommt RAUM+ZEIT mit seiner neuesten Arbeit zurück nach München. Das Kollektiv untersucht mit dem Medium Virtual Reality Spielräume des Digitalen in der darstellenden Kunst. Seine neuartigen hybriden Theaterentwürfe verbinden organisch Virtuelle Realität und Live-Spiel. Den Einsatz der VR-Brille und des 360°-Films nutzt RAUM+ZEIT, um Grenzen gezielt zu verwischen – zwischen virtueller und analoger Realität, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen dem Ich und dem Gegenüber. Die Reflexion über die eigene Rolle ist integraler Teil der Erfahrung, die das Publikum macht. In den Arbeiten von RAUM+ZEIT begegnet man immer auch sich selbst.

Das TUM Center for Culture and Arts bringt Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft in den Dialog. Durch kreative Formate macht es komplexe Forschungsthemen zugänglich und ermöglicht sowohl Studierenden als auch der breiten Öffentlichkeit eine aktive Teilnahme an wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskursen.


Mit Michael Benthin, Judith Hofmann, Sophie Hutter, Peter Jecklin | Idee und Konzeption Daniela Guse, Lothar Kittstein, Bernhard Mikeska | Text Lothar Kittstein | Regie Bernhard Mikeska | Bühne Steffi Wurster | Kostüme Almut Eppinger | Kostümmitarbeit Ruth Wulffen | Sounddesign Knut Jensen | 360°-Video RAUM+ZEIT, Heimspiel GmbH | Dramaturgie Daniela Guse | Abendspielleitung Alicia Peters | Produktionsleitung Daniela Guse


Termine: Di, 14.04. + Mi, 15.04. + Do, 16.04. | 20:00
Ort: schwere reiter
Dauer: ca. 90 Min.
Tickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis 
Klimafolgekosten-Tickets: 32 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis 

Informationen zum Klimafolgekosten-Ticket gibt es hier.

Early BoardingFilmfür Personen mit kognitiven EinschränkungenInstallationJugendlicheLiteraturMultimediaPerformanceschwere reiterTheater


Produktion RAUM+ZEIT | Koproduktion Theater Casino Zug | In Zusammenarbeit mit dem TUM Center for Culture and Arts

Mit freundlicher Unterstützung durch Kanton Zug/SWISSLOS, Stadt Zug, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung.

Das Gastspiel in München wird gefördert durch die TUM- Universitätsstiftung, den Bayerischen Landtag und die Zauberberg-Stiftung.

© Fotos: Matthias Horn

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