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Körper erzählen Geschichten

Intergenerationaler Bewegungsworkshop von Cristina D’Alberto

In Vorbereitung für ihr neues Projekt About TIME – ein generationenübergreifender Körper von Geschichten (Premiere Juli 2026, HP8 Stadtbibliothek) leitet Choreografin und Bewegungskünstlerin Cristina D’Alberto gemeinsam mit Autor Jan Geiger einen Workshop, der allen Bürger*innen offensteht – unabhängig von Alter, Erfahrung oder körperlichen Fähigkeiten. Die Teilnehmenden erforschen Bewegung und Erzählung als Mittel, persönliche Geschichten auszudrücken und in Beziehung zu anderen zu setzen.

Im Zentrum stehen angeleitete Bewegungsübungen, die das Bewusstsein für die eigene „körperliche Signatur“ schärfen – geprägt durch Biografie, kulturellen Hintergrund und Lebenserfahrung. Improvisatorische Praktiken machen erfahrbar, wie Erinnerungen im Körper gespeichert sind und wie Bewegung zu einer Form des Geschichtenerzählens werden kann. Schreibimpulse unterstützen die Reflexion persönlicher Erinnerungen, die anschließend in Bewegung übersetzt werden. Tanzerfahrung ist nicht erforderlich; im Fokus stehen Authentizität und Ausdruck statt technischer Fertigkeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Arbeiten in generationenübergreifenden Gruppen. Durch Austausch, angeleitete Improvisationen und choreografische Spiele verweben die Teilnehmenden ihre individuellen Geschichten zu kollektiven körperlichen Erzählungen, die Unterschiede in Alter, Hintergrund und Erfahrung überbrücken.

Begleitende Reflexionen eröffnen Raum für Dialog über Identität, Zuhören und Gemeinschaft. Der Workshop endet mit einer gemeinsamen Präsentation, die die kollaborativen Prozesse sichtbar macht und neue kollektive Erinnerungen entstehen lässt.

Keine Tanz- oder Schreiberfahrung nötig. 


Künstlerische Leitung Cristina D’Alberto | Konzept und Durchführung Cristina D’Alberto, Jan Geiger | Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro


Cristina D’Alberto ist eine freischaffende Choreografin, Performerin und Lehrerin für zeitgenössischen Tanz und lebt zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Seit 2009 arbeitet sie professionell und trat für verschiedene Compagnien und Choreograf*innen auf. International wird sie regelmäßig eingeladen, Unterricht für Akademien und professionelle Tänzer*innen zu geben. Sie hat einen Masterabschluss in Choreografie und Co-Kreation von der Codarts University in Rotterdam.

Seit 2016 entwickelt Cristina ihre eigenen choreografischen Arbeiten, die an verschiedenen Spielorten in Europa gezeigt wurden. In ihrer künstlerischen Forschung beschäftigt sie sich mit Identitäten und menschlichen Beziehungen sowie mit materiellen und immateriellen Verbindungen zwischen Menschen und den künstlichen, natürlichen und imaginären Räumen, die sie bewohnen. In jüngerer Zeit nutzt sie Konzepte wie Reflexivität, Positionalität und Situiertheit, um innere und äußere Transformationen sich bewegender schwangerer und alternder Körper zu erforschen.


Termine: Sa, 21.03. + So, 22.03. | 10:00 
Ort: schwere reiter studio
Dauer: jew. 3 Stunden inkl. Pause  
Sprache: Deutsch/Englisch 
Tickets: Eintritt frei. Um Anmeldung (Buchung eines kostenlosen Tickets) wird gebeten. 

Bewegungs‑Workshop mit Cristina D’Alberto


Die Künstlerin Cristina D’Alberto bereitet ein neues Projekt vor.
Das Projekt heißt About TIME (das ist Englisch für "Über Zeit")– ein generationenübergreifender Körper von Geschichten.
Es hat im Juli 2026 in der Stadtbibliothek HP8 Premiere.
In diesem Zusammenhang leitet Cristina D’Alberto mit dem Autor Jan Geiger einen Bewegungs‑Workshop.
Wer kann mitmachen:
Alle Menschen können teilnehmen – egal wie alt sie sind, ob sie Tanzerfahrung haben oder körperliche Einschränkungen.
Was machen wir im Workshop:
Wir bewegen uns, erzählen Geschichten und hören einander zu.
Wir erforschen, wie man durch Bewegung persönliche Geschichten zeigen kann.
Es gibt einfache Übungen, die helfen, den eigenen Körper besser zu spüren.
Wir entdecken: Jeder Mensch bewegt sich anders, weil jede Lebensgeschichte anders ist.
Durch kleine Improvisationen – also freie Bewegungen ohne feste Regeln – lernen wir, dass Erinnerungen oft im Körper gespeichert sind.
So kann Bewegung eine Art Geschichtenerzählen sein.
Wir schreiben auch kurze Texte über unsere Erinnerungen.
Diese Texte können dann in Bewegungen umgesetzt werden.
Wichtig: Man muss keine Tänzerin oder Schreiber*in sein.
Es geht nicht um Technik, sondern um echten Ausdruck.
Gemeinsames Arbeiten:
Wir arbeiten in Gruppen mit Menschen aus verschiedenen Altersgruppen.
Gemeinsam verbinden wir unsere Geschichten zu einer großen Erzählung aus Körper und Bewegung.
Dabei lernen wir voneinander, finden Gemeinsamkeiten und überbrücken Unterschiede.
Am Ende gibt es eine kleine gemeinsame Präsentation.
Dabei zeigen wir, was wir zusammen entwickelt haben.
Der Workshop schafft Raum für Austausch, Zuhören und Gemeinschaft.


Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

© Foto: Cristina D’Alberto

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